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Methoden


UPSIM 1D

Entwicklungen numerischer Methoden, verbunden mit beachtlichen Steigerungen der Computerressourcen, führten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den heute vorliegenden Möglichkeiten, Strömungsprobleme auf Computern zu lösen. Grundlage viskoser, turbulenter Strömungen bilden die zeitgemittelten Navier-Stokes-Gleichungen, die zusammen mit geeigneten Turbulenzmodellen numerisch gelöst werden. Windkanaluntersuchungen sind konventionelle Vorgehensweisen, um aerodynamische Eigenschaften von HVAC Systemen in Schienenfahrzeugen zu untersuchen. Diese Methoden sind zumeist teuer und zeitaufwendig, weshalb sich numerische Strömungssimulationen zu einer kostengünstigen Alternative entwickelt haben. Detaillierte Untersuchungen unterschiedlicher geometrischer Varianten können vergleichsweise schnell und einfach durchgeführt werden.

Dreidimensionale, numerische Methoden liefern detaillierte Ergebnisse von Geschwindigkeits- und Druckverteilungen. Zur Untersuchung unterschiedlicher Konzepte in der Designphase ist es sinnvoll eine geeignete Datenreduktion vorzunehmen, um somit eine Grundlage für strömungstechnische Entscheidungen von HVAC Ingenieuren in der frühen Entwicklungsphase von Fahrzeugklimasystemen zu schaffen.