
Der elektrische Energiespeicher nimmt eine Schlüsselposition im intelligenten Fahrzeug ein, da er seinen Lade- und Gesundheitszustand erkennen und kommunizieren muss, um eine optimale Ausnutzung des verfügbaren Energie- und Leistungsbereichs zu ermöglichen. Ein wesentliches Element im Entwicklungsprozess der Smart Drives stellt daher die Modellierung des Energiespeichers sowie dessen Einbindung in das Gesamtsystem dar.
Als Energiespeicher bzw. -quellen werden die zurzeit denkbaren Komponenten Batterien, Supercaps und auch Brennstoffzellen analysiert und modelliert. Detaillierte Modelle werden in einem iterativen Prozess aus theoretischen Konzepten und Messungen am Prüfstand entwickelt. Darüber hinaus wird speziell für Batterien eine modellbasierte Zustands- und Ladezustandsdiagnose eingesetzt.
Der zukünftige Einsatz von Brennstoffzellen vor allem in Fahrzeugen wirft eine Vielzahl von Problemstellungen auf. Dazu gehört unter anderem das thermische Management im dynamischen Fahrbetrieb, charakterisiert durch die unterschiedlich anfallenden Heiz- und Kühlleistungen einschließlich Wirkungsgrad der Brennstoffzellen und das elektrische Verhalten der Brennstoffzelle unter dynamischen Belastungszuständen, welches für einen optimalen Betrieb des Antriebssystems von entscheidender Bedeutung ist. Durch die Untersuchungen des Verhaltens der Brennstoffzelle am Prüfstand und darauf folgende Modellierung des Systems Brennstoffzelle können diese Parameter analysiert werden.



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