
Pro Jahr werden in Österreich 20 bis 40 leichte Erdbeben verzeichnet, schwere Erdbeben treten statistisch zwei- bis dreimal pro Jahrhundert auf. Es liegen etwa zwanzig Prozent der Fläche von Österreich in einem Bereich, in dem Erdbeben große Gebäudeschäden verursachen können.
Aufbauend auf jahrelanger Erfahrung verfügt arsenal research über umfangreiches Know-how bei der Beurteilung und Verbesserung der Erdbebensicherheit von bestehenden Gebäuden sowie in der Beratung für deren sichere Konstruktion.
Im vergangenen Jahr haben die Erdbebeningenieure vom Geschäftsfeld Verkehrswege in einem von der Steiermärkischen Krankenanstalten GmbH finanzierten Projekt drei Krankenhäuser auf ihre Erdbebensicherheit geprüft.
Aktuell untersuchen die Forscher das Landeskrankenhaus Innsbruck. Anlass ist eine geplante Aufstockung des Gebäudes. Die Überprüfung soll gewährleisten, dass die unteren Geschosse die zusätzliche Last auch im Fall eines Erdbebens tragen.
Statische Berechnungen mit Computermodellen allein reichen nicht aus, um das Verhalten eines Bauwerkes bei einem Erdbeben zu prognostizieren. Die Spezialisten müssen vor Ort mit sensiblen Sensoren die natürlichen Schwingungen des Gebäudes messen. Diese werden durch Verkehr in der Umgebung, Bewegungen im Untergrund oder Vorgänge innerhalb des Bauwerks erzeugt. In einem zweiten Schritt muss sich das Gebäude fallweise auch dem Härtetest mit dem von arsenal research entwickelten Reaktionsmassenerreger VICTORIA unterziehen. Dabei erfolgt die künstliche Anregung des Bauwerkes über eine Stabkette. Zusätzlich wird auch der Boden der Umgebung in die Beurteilung einbezogen. Die so gewonnen Erkenntnisse werden dann mit statischen Berechnungen und Computersimulationen zusammengeführt. Das Ergebnis: Ein Modell, das genau der Realität entspricht.




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