
Die Stromerzeugung aus Sonnenenergie boomt weltweit - der Photovoltaikmarkt verzeichnet jährliche Zuwachsraten von rund 30 %. Geprüfte Qualität ist eine Grundvoraussetzung, um am dynamischen Markt der Photovoltaik erfolgreich zu sein. Im internationalen Wettbewerb gewinnt daher auch die unabhängige Prüfung von PV-Komponenten immer stärker an Bedeutung. Nur durch praxisnahe und international anerkannte Prüfungen kann die Funktion von PV-Anlagen langfristig garantiert werden. Mit Österreichs einzigem akkreditierten Prüflabor für Photovoltaik-Module bietet das Energy Department Herstellern aus aller Welt neben Normprüfungen auch wissenschaftlich fundierte Entwicklungsunterstützung. Akkreditierungsgrundlage ist die EN ISO/IEC 17025, welche die strengen Anforderungen an das Qualitätsmanagement-System und die Arbeitsweise von Prüf- und Kalibrierlaboratorien festlegt.
Das Energy Department ist seit Jahren auf internationaler Ebene in den Bereichen Forschung und Prüfung von photovoltaischen Komponenten tätig. Durch aktive Mitarbeit in EU Forschungsprojekten sowie nationaler und internationaler Normungsarbeit wird die Zusammenarbeit mit anderen Experten intensiviert.
Die Laborinfrastruktur umfasst Indoor- und Outdoorprüfstände sowie mehrere Klimakammern. In den leistungsfähigen Klimakammern kann die Alterung von PV-Systemkomponenten beschleunigt simuliert werden.
Das Angebot der akkreditierten Prüfungen reicht von der Leistungsmessung von PV-Modulen nach EN 60904-1 bis zur Prüfung der Bauarteignung und Bauartzulassung von terrestrischen PV-Modulen mit Silizium-Solarzellen (IEC/EN 61215), Dünnschicht-Solarzellen (IEC/EN 61646) beziehungsweise Tests nach der Sicherheitsnorm EN 61730.
Neben den akkreditierten Prüfdienstleistungen werden individuelle Forschungs- und Entwicklungsbegleitungen für PV-Hersteller angeboten. Auf Basis dieser fundierten wissenschaftlichen Unterstützung können Herstellungsprozesse nachhaltig optimiert werden.



wolfgang.hribernik@ait.ac.at
PV Modul Prüfzentrum